CDU Hannover Stadt

Budget für Open-Air-Kunst gefordert

«Hannovers Kunst im öffentlichen Raum – es wird weiter diskutiert.
Die CDU Hannover fordert ein Budget für die Open-Air-Skulpturen. »HANNOVER. Der Stadt soll die privaten Kunstmäzene nicht verprellen – so lautet eine Forderung des CDU-Arbeitskreises Kulturpolitik. Der im Übrigen das Gutachten begrüßt: „Das Richtige zur nötigen Zeit“, so dessen Sprecher «Jens Albrecht». Die Kunst im öffentlichen Raum würde in der Stadt ein trauriges Dasein fristen, gefordert sei eine langfristige Kulturpolitik, die auch entsprechende Budgets zur Verfügung stellt. Da sei Oberbürgermeister Stefan Weil gefordert.
Aber auch Leser beteiligen sich an der Diskussion. So «Klaus Wiegrewe» aus Fuhrberg: „Als gebürtigem Hannoveraner liegt mir Hannover sehr am Herzen und ich bedauere, dass Hannover im Vergleich zu anderen großen Städten in der Open-Air-Kunst nicht die tragende Rolle spielt. Ich habe mir im Internet die Dokumentation angeschaut, die ja sehr sorgfältig gemacht ist. Nur fehlt mir darin eine kartografische Darstellung des öffentlichen Raums im Innenstadtbereich.“ Und eins vermisst er noch: Zur Kunst im öffentlichen Raum würden auch Brunnen und Wasserspiele gehören, die in der Dokumentation überhaupt nicht erfasst wurden. „Hier wäre es sogar möglich, Kunst in Aktion zu zeigen.“ Und schließlich gebe es ja nicht nur Kunst im Tagesgeschehen, sondern auch bei Nacht. Open-Air-Kunst mit Licht käme in Hannover im Vergleich zu anderen Großstädten zu wenig vor. Und einer hat noch etwas gefunden, was auch weg könnte. «Benno W. Hagenah»: „Ich bin Kunstliebhaber und -sammler und kenne ein besonders hässliches Machwerk: Unweit des neuen Gebäudes von Hannover 96, dort, wo Tickets und Fanartikel verkauft werden, steht es (siehe Bild links, die Red.), von den Gutachtern wahrscheinlich gar nicht bemerkt.“ Und noch ein kleiner Hinweis von« Monika Brockwitz» aus Hannover: „Die schöne alte ‚Marktfrau’ vor der Markthalle stammt von Hans-Jürgen Zimmermann.“