Informationen statt Geheimnistuerei

In der gestrigen Sitzung der CDU-Ratsfraktion wurde der den Neubau des Labors für Infektionsmedizin thematisiert. Die Diskussion fasste Jens Seidel, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion mit den Worten zusammen: „Wir begrüßen den Neubau des Labors für Infektionsmedizin in der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Nichtsdestotrotz muss dieses Projekt frühzeitig in die Öffentlichkeit transportiert und erläutert werden, damit nicht der Eindruck der Geheimniskrämerei entsteht. Wir sehen in dieser frühen Projektphase schon, wie sich manche Stadtpolitiker der Grünen positionieren und behaupten, es handele sich um eine Tierversuchsanstalt“.

Nach den der CDU-Ratsfraktion bisher vorliegenden Informationen soll das Zentrum für Zoonosenforschung mit Sicherheitsstufe 2 oder 3 ausgestattet werden. Es handelt sich dabei um die Erforschung von Infektionskrankheiten, die wechselseitig zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können.

„Um einer möglichen Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger Hannovers jedoch entgegenzuwirken, halte ich es für unabdingbar, dass der Oberbürgermeister die Bevölkerung in die Planungen frühzeitig einbezieht und in einer Einwohnerversammlung über das Vorhaben informiert. Es ist seine Pflicht, an dieser Stelle für Aufklärung zu sorgen! Deshalb wird die CDU-Ratsfraktion ihn in der morgigen Sitzung des Verwaltungsausschusses auffordern, alles Erforderliche in die Wege zu leiten“, so Jens Seidel abschließend.
 

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