Überflüssiges Wahlkampfgetöse - Toepffer kritisiert gespielte Aufregung um die HannBG

Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer bezeichnet die Kritik führender Oppositionspolitiker an der Sitzverlegung der hannoverschen Beteiligungsgesellschaft als überflüssiges Wahlkampfgetöse. Toepffer:

„Die Landeshauptstadt war seit Monaten in die Überlegungen des Landes einbezogen. Die künstliche Aufregung des Oberbürgermeisters kann ich daher überhaupt nicht verstehen. Die HannBG muss als Kapitalgesellschaft nach ausschließlich kaufmännischen Gesichtspunkten geführt werden. Ihre Außenwirkung ist denkbar gering, ein Imageschaden wird der Stadt sicherlich nicht entstehen. Finanzminister Möllring hat daher richtig gehandelt. Wenn OB Weil den Vorgang dramatisiert, liegt das wohl daran, dass er sich schon jetzt als möglicher SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013 in Stellung bringen will. Damit schadet er letztlich den Interessen der Stadt. Es wäre klüger gewesen, hinter den Kulissen eine Lösung zu finden, die einen Verbleib der HannBG in der Landeshauptstadt ermöglicht hätte.“

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