„Stoppt Hansmann“

Hannovers Kämmerer: Ein Politischer Amokläufer

„Stadtkämmerer Marc Hansmann entwickelt sich immer mehr zu einem politischen Amokläufer. Blind und rücksichtslos gefährdet der Finanzdezernent die Entwicklung unserer Stadt.“ Mit diesen Worten kommentiert Hannovers CDU-Chef die jüngsten Überlegungen des Stadtkämmerers zu Einsparpotentialen bei Hannovers Bädern und Museen.

„Am Donnerstag freut sich Herr Hansmann über steigende Einwohnerzahlen, am Freitag tut er alles um die Attraktivität der Stadt zu beschädigen und so den weiteren Zuzug von Bürgern zu verhindern. Unterstützung findet der Kämmerer dabei bei einem durch nichts legitimierten Bürgerforum  von nur noch 50 Personen mit denen er sich rücksichtslos über die Interessen der Stadtgesellschaft hinwegsetzen will“ so Toepffer. Es sei doch bemerkenswert, so Toepffer weiter, dass Hannovers Oberbürgermeister die steigenden Einwohnzahlen mit dem Hinweis kommentiert, „Hannover habe in Kultur und Sport viel zu bieten“ während der Kämmerer gleichzeitig versucht, gerade dieses Angebot zurechtzustutzen.

Toepffer: „ Tatsächlich haben Hannovers Sozialdemokraten den Zusammenhang zwischen einer kulturell spannenden Stadt einerseits und hohem Steueraufkommen anderseits noch immer nicht begriffen. Dies gilt wohl auch für OB Weil, der seine Liebe zu  kulturellen Leuchtturmprojekten wie Sprengelmuseum und Schloss Herrenhausen erst reichlich spät entdeckt hat.“ An Hansmann gerichtet führt Toepffer aus: „Gerade diejenigen Bürger, die in besonderer Weise zum Steueraufkommen der Stadt beitragen, verlangen ein attraktives Freizeit- und Kulturangebot. Ein kluger Kopf würde also alles tun, um das entsprechende Angebot zu stärken und noch mehr Steuer zahlende Einwohner in die Stadt zu locken.“

Heftige Kritik äußert Toepffer aber auch an der Art und Weise, in der der Kämmerer versucht, seine Politik durchzusetzen. Toepffer: „Irgendwer muss doch endlich einmal die Frage stellen, in welcher Weise Hansmanns Bürgerdialog überhaupt legitimiert ist. Euphorische Kommentare, wonach sich noch niemals so viele Bürger Gedanken über die Haushaltslage in dieser Stadt gemacht hätten habe ich nie verstanden.“  Viel mehr als 200 Diskutanten habe Hansmann nie versammeln können, eine Zahl, die allein von den rund 260 Bezirksratsmitgliedern der Stadt übertroffen werde. Toepffer abschließend: „Der Versuch Hansmanns, sich über die gewählten Repräsentanten der Stadtgesellschaft mit einem eigenen Gremium hinwegzusetzen ist ein Schlag in das Gesicht eines jeden Kommunalpolitikers und gefährdet das Bemühen der Parteien, Bürger wieder für eine Kandidatur zum Rat oder einem Bezirksrat zu begeistern.“
 

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