Stadt agiert träge und verschleudert Gelder

„Die Pläne der Landeshauptstadt Hannover das Gebäude der Volkshochschule am Theodor-Lessing-Platz zu veräußern, ist endlich der notwendige Schritt in die richtige Richtung“, stellt Jens-Michael Emmelmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, nach der heutigen Presseberichterstattung zur Zukunft des VHS-Gebäudes und seiner zuvor geübten Kritik dazu, fest.

„Leider hat sich die Stadt für diese Entscheidung 4 Jahre Zeit gelassen. Das sind 4 Jahre Stillstand, die überflüssige 90.000,00 € gekostet haben. Diese Gelder mussten für das Gerüst zur Abstützung der Fassadenplatten ausgegeben werden. Von den Kosten für das städtische Personal vom Grünflächenamt, das jährlich die Rankpflanzen am Gerüst und dem Schutznetz entfernt hat, gar nicht zu sprechen“, ärgert sich Emmelmann über das Phlegma der Verwaltung in dieser Sache. „Es stellt sich auch die Frage, ob die Stadt Hannover – ähnlich wie bei der Fassade des Theaters am Aegi – ihre Instandhaltungspflichten an den städtischen Immobilien vernachlässigt. Welches städtische Gebäude kommt demnächst, aufgrund der Pflichtvergessenheit der Stadt, in den Genuss einer so exquisiten Verpackung?“ fragt sich Emmelmann. „Für uns ist es nicht mehr hinnehmbar, dass die Stadt achtlos solch hohe Summen für die Aufrechterhaltung eines „Behelfszustandes“ ausgibt. Anscheinend ist die Stadt nicht in der Lage ist, die städtischen Immobilien in einem Zustand ohne Sanierungsstau zu halten bzw. schnelle Entscheidungen zu treffen, wenn dies erforderlich ist.“

„Letztendlich zählt der Wille etwas zu verändern, auch wenn der Denkanstoß – mal wieder – von der CDU-Ratsfraktion kommt. Es sollten weitere städtische Gebäude in die Verkaufsliste aufgenommen werden“, so Emmelmann abschließend.
 

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