Mühle im Löns-Park muss wieder aufgebaut werden - CDU fordert Akteneinsicht

Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Friedrich-Wilhelm Busse, ist empört über die Absicht der Verwaltung, die historische Mühle im Kleefelder Hermann-Löns-Park nicht wieder aufzubauen. „Diese Mühle ist nicht nur ein einzigartiges Zeugnis unserer Stadtgeschichte, sondern liegt etlichen Bürgern unserer Stadt am Herzen, sie identifizieren sich mit dieser Mühle“, so Busse.

Der Ratsherr bezweifelt die Höhe der von der Verwaltung angegebenen Kosten für den Wiederaufbau und hat veranlasst, dass die CDU-Fraktion in der morgigen Ratssitzung Akteneinsicht beantragt. „Mich interessiert einerseits das Gutachten über den Schädlingsbefall, das dem Abbau zugrunde liegt, und andererseits die Kostenberechnung für den Wiederaufbau“, so der kulturpolitische Sprecher.

Er verweist auf kostspielige Kampagnen wie „Hannover heißt Zuhause“, die zur Identifikation der Bürger mit ihrem Stadtteil beitragen sollen. „Die Kehrseite dieser Medaille ist, wenn Geld für Imagepflege ausgegeben wird, dass dann kein Geld für die Sanierung dieses einzigartigen Kulturdenkmals vorhanden ist, sondern es einfach beseitigt werden soll“, ärgert sich Busse.
„Hier wäre Kreativität gefragt gewesen, vorhandene Ideen, Sponsoren, Paten und andere Möglichkeiten in den Stadtteilen Kleefeld und Kirchrode zu nutzen und mit Hilfe der Bürgervereine, der Bürger und Geschäftsleute ein Konzept für den Erhalt der Mühle zu entwerfen, stattdessen hat sich die Verwaltung in keiner Weise für den Erhalt engagiert und missachtet die Belange des Denkmalschutzes, der Kulturpflege und vor allem den Willen der Bürger vor Ort“ , so Busse abschließend.
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben