„Integration kann bei fehlenden Betreuungsplätzen in Kitas nicht funktionieren“,

sagt die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Christine Handke, die sich über die heutige Presseberichterstattung über die mangelnden Betreuungsplätze im Stadtteil Hainholz ärgert.
„Die fehlenden Betreuungsplätze im Stadtteil Hainholz zeigen deutlich, dass die Statistik aus dem Kindertagesstättenbericht 2009 der Stadtverwaltung nicht stimmen kann. Denn Presseberichten zufolge sind die bereitgestellten Betreuungsplätze in den Kitas nicht ausreichend. Die CDU-Ratsfraktion fordert schon seit Jahren die Schaffung weiterer Betreuungsplätze, nicht nur, um Familie und Beruf vereinbaren zu können, sondern auch, um eines der Hinderungsgründe einer erfolgreichen Integration – nämlich die sprachliche
Schwierigkeit von Kindern - so gut es geht lösen zu können. Aber leider stoßen wir nach wie vor auf taube Ohren“, so Handke weiter.

„Der jüngste Bildungsbericht der Stadt Hannover hat unter anderem bestätigt, dass besonders Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien mit und ohne Migrationshintergrund keinen guten Bildungsstand haben. Um diesen Missstand endlich beheben zu können, muss von Anfang an eine gleiche Bildungsteilhabe gewährleistet werden. Und hierzu gehören auch ausreichende Betreuungsplätze in den Kindertagesstätten“, so Handke weiter. „Gerade im Stadtteil Hainholz leben nicht nur sozialschwache Familien, sondern auch Familien mit Migrationshintergrund, die gewillt sind, ihre Kinder in eine Betreuungseinrichtung zu geben, damit ihre Kinder früh die deutsche Sprache erlernen können. Und es ärgert mich besonders, dass dort notwendige Betreuungsplätze in den Kitas fehlen, so dass Eltern lange auf einen Betreuungsplatz warten müssen, und ihre Kinder teilweise erst mit vier oder fünf Jahren in eine Kita schicken können. Da brauchen wir uns
nicht mehr über schlechte Bildungsberichte wundern. Das Thema Integration scheint aber nach wie vor in den Kinderschuhen zu stecken und nicht weiter voranzukommen“, so Christine Handke abschließend.

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