Stadt hat Heisterbergschule Ahlem systematisch demontiert

„Ein hochattraktiver Schulstandort ist hier vollständig gegen die Wand gefahren geworden“, kommentiert der örtliche Ratsherr Oliver Kiaman der CDU-Ratsfraktion die katastrophale Entwicklung in Ahlem. Die Stadtverwaltung hat angesichts rückläufiger Schülerzahlen alle Baumaßnahmen an der Heisterbergschule gestoppt – angeblich, weil sich andere Schulformen im Stadtteil größerer Beliebtheit erfreuten.

„Das ist völliger Blödsinn, mit der Schulform selbst hat das wenig zu tun“, so Ratsherr Kiaman weiter, „die Stadt hat doch über zwei Jahre alle Beteiligten, was den weiteren Bestand ihrer Schule angeht, laufend verunsichert. Eltern haben daher zwangsläufig nach Ausweichmöglichkeiten für ihre Kinder suchen müssen.“

Aus wenig stichhaltigen Gründen sind sich SPD, Grüne und Verwaltung darüber einig geworden, das Schulzentrum Ahlem abzureißen, die Fläche als Bauland zu verkaufen und die Schülerinnen und Schüler anderweitig unterzubringen. Ratsherr Kiaman: „Kalkuliert wurde ein Veräußerungserlös von mehreren Millionen, der sich als völlig utopisch erwiesen hat.“ Spektakuläre Falschberechnungen und Fehlinformationen zu Sanierungs- und Umbaukosten haben zudem nicht nur die CDU, sondern auch den Bezirksrat in seiner Gesamtheit mehrfach auf die Barrikaden gebracht. Ratsherr Oliver Kiaman verweist in diesem Zusammenhang auf Protestmärsche, Diskussionsveranstaltungen und etliche Anträge zum Erhalt des Schulzentrums Ahlem.

„Stadt und rot-grüne Ratsmehrheit wollten von alldem nichts wissen, nicht einmal ein unabhängiges Gutachten haben sie zugelassen“, führt Kiaman abschließend aus. „Wer in derart fahrlässiger Weise alle guten Ratschläge ignoriert, der muss sich über das angerichtete Chaos nicht wundern.“
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben