Miserable Wirtschaftspolitik – armes Hannover!

„Wir sind entsetzt! Bereits vor knapp einem Monat hat das Statistische Bundesamt bekannt gegeben, dass mehr als ein Fünftel der Einwohnerinnen und Einwohner von Hannover einem überdurchschnittlich hohem Armutsrisiko ausgesetzt sein sollen, und die Stadt hat ihr wirtschaftspolitisches Handeln noch immer nicht auf den Prüfstand gestellt?“, schimpft Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion.

„Hannover hat in diesem Vergleich am zweitschlechtesten abgeschnitten! Das muss Anlass zu größter Sorge geben, schließlich kann die Kommune hier mittelbaren Einfluss nehmen! Daher ist es mir unverständlich wie die Herren Weil und Mönninghoff sich mit Nichtstun begnügen, während rd. 22 Prozent der Hannoveranerinnen und Hannoveraner nicht sorgenfrei in die Zukunft blicken können!“, so Jens Seidel.

„Die dramatisch hohe Zahl der Hannoveranerinnen und Hannoveraner, die von Einkommensarmut bedroht sind, muss sofort eine Ursachenforschung in Gang setzen! Und zwar bei der bisher praktizierten – und miserablen – Wirtschaftspolitik in dieser Stadt. Die zuständige Stadtspitze sollte sich endlich der unausweichlichen Frage stellen: Was wird getan, damit mehr Wirtschaftsunternehmen ernsthaftes Interesse zeigen, sich in Hannover anzusiedeln oder zu expandieren, um damit neue Arbeitsplätze zu schaffen? Anscheinend nicht genug oder das Falsche! Um nur ein Paradebeispiel der verkorksten Wirtschaftspolitik zu nennen, sei an die schleppend vorangehende Nachnutzung des Expogeländes erinnert!“, so Jens Seidel weiter.

„In Punkto Wirtschaftspolitik kann man den Herren Weil und Mönninghoff wahrlich nur ein Armutszeugnis ausstellen, denn wie sagte schon Ludwig Erhard: „Eine gute Wirtschaftspolitik ist die beste Sozialpolitik.“ Und davon ist Hannover leider meilenweit entfernt“, so Jens Seidel abschließend.
 

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