Belästigung an Ampelkreuzungen - Wehret den Anfängen!

„Wir sind entsetzt über das abwartende Verhalten der Stadtverwaltung und der Polizei in Bezug auf die Bettler an Ampelkreuzungen in Hannover und deren scheinbare Sorglosigkeit“, so Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hannover.

„Nachdem sich die Situation in der Innenstadt einigermaßen beruhigt hat, weichen die Bettler jetzt in den öffentlichen Straßenverkehr aus. Das ist mehr als beunruhigend! Wir erwarten sowohl von der Verwaltung als auch von der Polizei Hannover sofort präventive Maßnahmen im Vorfeld bevor es zu einer Eskalation kommt“, fordert Seidel.

„Momentan sprechen wir noch von wenigen Personen an vereinzelten Stellen der Stadt. Jedoch ist sogar hier die Gefahr, die durch Personen, die zwischen den wartenden Pkws vor Ampeln umherlaufen, nicht von der Hand zu weisen. Über Fehlreaktionen von Autofahrern bei der anhaltenden Hitze ist täglich in der Zeitung berichtet worden. Darum finden wir das Verhalten der Stadtverwaltung und der Polizei ebenso überraschend wie beängstigend. Hinzu kommt, dass aus anderen Städten berichtet wird, wie aus wartenden Autos vor Ampeln Handtaschen oder hochwertige Elektronikgeräte gewaltsam entwendet werden. Für die Sicherheit und die Lebensqualität der Hannoveranerinnen und Hannoveraner fordern wir dringend ein Umdenken im Umgang mit diesen Bettlerbanden!“, so Jens Seidel.

„Zurzeit erwecken Polizei und Stadtverwaltung nicht den Eindruck, dass sie konsequent versuchen, Unfälle oder Personenschäden zu verhindern bzw. mögliche Straftaten abzuwenden. Nach dem Motto: „Bis jetzt ist ja nichts passiert“, scheint man gelassen der Dinge zu harren“, so Seidel abschließend.
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben