…und auf einmal gibt es Autofahrer!

Seit Jahren - oder genau genommen - seit Jahrzehnten fordert dei CDU in der Landeshauptstadt Hannover eine GRÜNE WELLE (Pulksteuerung der Lichtsignalanlagen). Die Behinderung des Verkehrsflusses durch ständig rote Ampeln muss aufhören. Jetzt zwingen die zu reduzierenden Stickstoff-Emissionen Rot-Grün zu etwas Vernunft.


„Die CDU-Ratsfraktion begrüßt das gestern durch den Oberbürgermeister vorgestellte Konzept zur Verbesserung des Verkehrsflusses in Hannover“, so Jens Seidel, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Die CDU-Ratsfraktion fordert bereits seit vielen Jahren eine Optimierung der Ampelschaltungen und eine Modernisierung des Verkehrsmanagements in Hannover. Leider wurden diese Anträge von Rot-Grün immer abgelehnt.“

„Wir freuen uns, dass sowohl der Oberbürgermeister, als auch die  Rot-Grüne Ratsmehrheit, die Autofahrer (wieder)entdeckt haben. Diese Gruppe wurde in den vergangenen Jahren systematisch schikaniert und man fühlte sich als Autofahrer zu Recht, insbesondere auch durch die Umweltzone, Straßen in katastrophalen baulichen Zuständen, Straßenverengungen und Rückbaupläne des Friedrichswalls, benachteiligt und nicht richtig wahrgenommen,“ so Felix Blaschzyk, baupolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion und fügt hinzu: „Die Erkenntnis, dass durch fließenden Verkehr die Stickstoffdioxid-Emissionen gesenkt werden, ist allerdings nicht neu und auch schon gar keine sensationelle Entdeckung
von Stephan Weil.“

Das jahrelange rot-grüne Chaos auf hannoverschen Straßen wurde vom Oberbürgermeister gewollt und akzeptiert. Schließlich sind die Ampelschaltungen nicht vom Himmel gefallen, sondern waren ein Mittel zur bewussten Ausbremsung des Individualverkehrs. Schade, dass die Pulkschaltung zunächst nur auf zwei Straßenzügen angewendet werden soll. So vergehen wieder Jahre, bevor in Hannover ein abgestimmtes Gesamtkonzept zur zügigen Verkehrslenkung umgesetzt werden kann. Das muss mehr kommen“, so Seidel abschließend.

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