CDU lehnt Onays Vorschläge zur Dezernentenaufstellung ab!

Maximilian Oppelt, Vorsitzender der CDU Hannover ergänzt: „Ein Aufbruch sieht anders aus. 

„Zunächst gratuliere ich der gewählten Dezernentin und ihren beiden Kollegen zu ihren neuen Aufgaben. Angesichts der Ausgangssituation konnte meine Fraktion allerdings nicht anders, als die Vorschläge für die Dezernentenposten abzulehnen“, erklärt Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover. „Zunächst – dies in aller Deutlichkeit –  handelt es sich um die Vorschläge des Ampelbündnisses. Dass wir ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl die unseren politischen Vorstellungen entgegenlaufende Politik des Ampelbündnisses weit über diesen Zeitpunkt hinaus zementieren sollen, kann wohl niemand von uns erwarten“, erläutert Seidel.

 
Maximilian Oppelt, Vorsitzender der CDU Hannover ergänzt: „Ein Aufbruch sieht anders aus. Belit Onay hatte mit der Neubesetzung von gleich drei Dezernentenstellen die einmalige Chance, auf einen Schlag den dringend notwendigen Neustart und Turnaround in wichtigen Schlüsselpositionen der Stadtspitze herbeizuführen. Diese Chance ist verpasst. Das Ergebnis ist enttäuschend. Es handelt sich um ein kraftloses Weiter so.“
 
„Der Besetzungsprozess erinnert an ein Hemd, das von Anfang an falsch geknöpft worden ist. Es war ein unwürdiges Gezerre und Gewürge, das zudem viel zu lange gedauert hat. Und dies, obwohl Teile der Verwaltungsspitze seit langer Zeit vakant waren. Personen wurden vorschnell präsentiert und wieder aus dem Rennen genommen. Nach der Rathausaffäre hat dies erneut das Ansehen der Stadtverwaltung beschädigt. Wer den Prozess auf diese Art und Weise gestaltet, hat auch keine Chance, die klügsten Köpfe nach Hannover zu locken. Die Verantwortung hierfür trägt der Oberbürgermeister und sein Bündnis. Auch die inhaltliche Neuzuschneidung der Ressorts atmet den Geist des Weiter so“, meint Oppelt.
 
„Meiner Fraktion stellt sich zudem bei allen Kandidaten einmal mehr die Frage, ob nicht etwas mehr Erfahrung und Sachkenntnis für eine Führungsposition in einer Verwaltung dieser Größenordnung wünschenswert wäre. Mangelnde Verwaltungs- und Personalführungserfahrung hat uns in jüngster Vergangenheit nicht eben positive Ergebnisse und Schlagzeilen beschert“, stellt Seidel fest. „Auf der persönlichen Ebene haben alle Drei bei Ihrer Vorstellung in meiner Fraktion einen guten Eindruck hinterlassen. Wir wünschen Ihnen daher alles Gute und Gottes Segen, werden ihre künftige Arbeit aber kritisch begleiten.“
 

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