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17.08.2018, 14:00 Uhr
CDU in der modernen Großstadt – der Kreisparteitag entwickelt Konzepte
Wie soll die CDU in einer modernen Großstadt agieren? Welche Sorgen und Nöte haben Stadtbürger und wie können wir diesen gerecht werden? – Über diese Fragen und deren Lösungen haben wir bei unserem diesjährigen Kreisparteitag diskutiert. 
Hannover - Seit Gründung der Bundesrepublik ist die SPD die stärkste Kraft in der Stadt Hannover. Passen die Werte, die die CDU vertritt, zu wenig zu den Bedürfnissen der Menschen in der Stadtgesellschaft? Tatsache ist, dass die Union mit ihren Forderungen in ländlicheren Regionen deutlich besser ankommt als in Großstädten. Aber wie können wir das ändern? Dazu haben wir bei unserem Parteitag in einer Talk-Runde zum Thema „CDU in der modernen Großstadt“ diskutiert. Als besonderen Talk-Gast haben wir Herrn Jörg Uhlenbruch, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen, empfangen. 
 
„Es braucht immer mehr ‚echte Kümmerer‘, die besonders agil in den Stadtteilen sind“, erklärt Uhlenbruch. Diese sollten vor allem im vorpolitischen Raum, also bei Vereinen und Verbänden, Präsens zeigen, so Uhlenbruch. Er gesteht jedoch ein, dass es schwierig sei, aus der Opposition heraus als ein ‚Kümmerer‘ aufzutreten. Einig waren sich die Talk-Gäste, zu denen auch die stellvertretene Regionspräsidentin Michaela Michalowitz, Landtagsabgeordnete Mareike Wulf und Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Jens Seidel gehören, darin, dass eine städtische CDU völlig anders agieren muss als die CDU auf dem Land. Die Themen, die vor allem Stadtbewohner interessieren, müssten von ihr aufgegriffen werden.
 
„Wir müssen dazu kommen, bessere Antworten in der Stadt zu finden, als die Sozialdemokraten.“, sagt Uhlenbruch gegen Ende der Talk-Runde. Das haben unsere Mitglieder direkt in die Tat umgesetzt: In fünf Workshops mit den Schwerpunkten Mobilität, Sicherheit, Stadtentwicklung, Erwartungen an eine moderne Großstadtpartei und die Bewerbung um den Titel der Kulturhauptstadt wurden Ideen gesammelt. Es geht darum, mit den eigenen Konzepten noch besser als bisher auf die Bedürfnisse der Stadtbewohner einzugehen und festzustellen, wo den Menschen im täglichen Leben in der Stadt der Schuh drückt. Besonders im Fokus standen dabei die Sicherheit um öffentliche Plätze wie den Bahnhof, bezahlbarer Wohnraum sowie die Entwicklung besserer Konzepte für mehr Parkraum.

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