Kulturpolitik
14.03.2011
Der Arbeitskreis Kulturpolitik stellt sich vor:
Leitung und Ansprechpartner: Frank Siegel

Information über die Arbeit des AK Kulturpolitik im Jahre 2011:

Während des Frühjahres war der Arbeitskreis hauptsächlich mit der Erarbeitung eines Leitantrages für die Kulturpolitik für die Kommunalwahl in diesem Jahre befasst.
Zusammenfassend kann dazu gesagt werden, dass die Anliegen des AK Kulturpolitik weitgehend in den Leitantrag Kulturpolitik zur Kommunalwahl Eingang gefunden haben.

Es lohnt sich also, aktiv im Arbeitskreis mitzuarbeiten und damit Einfluss auf die Kulturpolitik in Hannover zu nehmen.

Nach der Kommunalwahl sind wieder regelmäßige Sitzungen des Arbeitskreises geplant.

Was wollen wir unter anderem zukünftig besprechen und bewirken?

Wir wollen der Kultur in Hannover ein stärkeres Gewicht im öffentlichen Diskurs geben und ihr den hohen Stellenwert zuweisen, den sie für das Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt hat. Wir wollen die integrative Wirkung von Kultur ebenso aufgreifen wie auch die Konfliktlinien benennen, um diese zu überwinden. Dies alles dient einem vielfältigen Kulturangebot, welches einer Landeshauptstadt gebührt.
Dazu gehört auch, wie man das Kulturangebot angesichts leerer Kassen organisieren kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt dürfte sein, wie man verhindert, dass Kultur politisch instrumentalisiert wird und damit letztlich die verfassungsmäßige Freiheit der Kunst in Gefahr gerät.

Haben wir Ihr Interesse an der spannenden Kulturarbeit geweckt? Dann werden Sie Mitglied im Arbeitskreis Kulturpolitik und arbeiten aktiv an deren Gestaltung mit. Wir freuen uns auf Sie!


Kontakt: fsiegel@htp-tel.de



 
01.02.2010 | Ramada-Hotel Bemerode
AK Kulturpolitik vom CDU-Kreisverband Hannover-Stadt am 14.01.2010 im Ramada-Hotel Bemerode
Der Leiter des Arbeitskreises Kulturpolitik Jens Albrecht konnte für diesen Abend zwei professionelle Referentinnen gewinnen
 
06.08.2009
Geist und Macht –zwei Welten?
Der AK Kulturpolitik nahm am 17. Juni 2009 an einem Diskussionsabend der Veranstaltungsreihe ‚Wissenschaft im Rathaus’ teil.
 
12.02.2009
„Dame Herzog Kurfürst König / Das Haus der hannoverschen Welfen von 1636 – 1866“
Standen im Mittelpunkt der ersten Ausstellung das untergegangene Königreich und die Rolle hannoverscher Soldaten im Dienste des britischen Königs, besann man sich bald auch auf die dynastischen Verbindungen sowie auf die „Personalunion" zwischen hannoverscher Landesherrschaft und der Krone England in den Jahren 1714 bis 1837.
Die meisten der König-Kurfürsten waren in einzelnen Bauten, Hinterlassenschaften oder auf sie zurück-gehenden Institutionen fassbar, oder es hatten ihre gelegentlichen Aufenthalte in den deutschen Stamm-landen zu einem wahren Fundus von Berichten und Anekdoten geführt. Nur für König Georg III. galt dies nicht. Zwar gingen auf ihn nachhaltige gesellschaftliche Neuerungen zurück, aber er hatte es zeitlebens nicht vermocht, seinem Territorium auf dem Kontinent einen Besuch abzustatten. Dabei war die Zeit seiner Herrschaft mit 60 Jahren bemerkenswert lang - lang auch die Zeit, in der kein Landesherr in Hannover Hof hielt.
 
13.11.2008 | Eisfabrik Hannover
Der Arbeitskreis Kulturpolitik besuchte am 6.11.08 eine Probe für das Theaterprojekt ‚Himmel und Hölle
Ein Kaleidoskop menschlicher Leidenschaften und Eitelkeiten’ der COMMEDIA FUTURA in der Eisfabrik.

„Die Mitglieder des AK haben während der anschließenden Diskussion mit dem Dramaturgen Peter Piontek und dem künstlerischen Leiter Wolfgang A. Piontek viel Interessantes zum Thema Cross-Over-Projekte erfahren können und erfreulicher Weise offen und positiv fragend dem Neuen gegenüber reagiert“, wie der AK Leiter Jens Albrecht bemerkte.
Viele der Mitglieder wollen zukünftig das Gesamtangebot Eisfabrik zur Kenntnis nehmen und freuen sich darauf, diesen Ort von Kulturschaffenden in ihr eigenes Kulturprogramm aufzunehmen.
„Dieses zeigt uns die Weltoffenheit und Aufgeschlossenheit des hannoverschen und niedersächsischen Publikums für erst einmal Neues“, wie Albrechts Resümee nach diesem erfreulichen Abend lautete.
 
01.10.2008 | Eisfabrik Hannover
Himmel und Hölle - Ein Kaleidoskop menschlicher Leidenschaften und Eitelkeiten
Himmel und Hölle - Ein Kaleidoskop menschlicher Leidenschaften und Eitelkeiten

Projekt für die 2. Jahreshälfte 2008
inszeniert im Untergrund der EISFABRIK von 5 Regisseuren bzw. Choreographen
begleitet von Bildenden Künstlern/Videodesignern
angefragt: Felix Landerer (Hannover), Morgan Nardi (Düsseldorf), Dieter Krockauer (Braunschweig/Berlin), Marc Prätsch (Hannover)
Artist in Residence: Zufit Simon (Israel/Berlin), Sabine Seume (Düsseldorf)
Videodesign: Volker Schreiner
Musik: Christof Littmann
Dramaturgie/Organisation: Peter Piontek
Künstlerische Gesamtleitung: Wolfgang A. Piontek


Himmel und Hölle ist ein Cross-Over-Projekt: Regisseure, Choreographen, Schauspieler, Tänzer, Video-Designer und andere Bildende Künstler treffen in der EISFABRIK zu einer dantesken Reise zusammen. Sie gestalten Räume, Monologe, Videoinstallationen, Einzel- und Gruppenchoreographien und –szenen, die sich zu einem Kaleidoskop menschlicher Leidenschaften und Eitelkeiten zusammenfügen und von der Finsternis ins Licht führen und auch umgekehrt. Schauplatz sind die Bühnen- und Abseiten der EISFABRIK, Kellerräume und -gänge, Werkstätten. Im Rahmen des Projekts wird es mindestens zwei Residenzen geben (voraussichtlich für Zufit Simon und Sabine Seume). Die professionellen Akteure werden ergänzt durch einen Chor engagierter Amateure.
 
01.10.2008
Besuch des Sprengel Museums am 17. 07. 2008
Der Arbeitskreis Kultur traf sich unter neuer Zusammensetzung zu seiner ersten Veranstaltung im Sprengel Museum.
Prof. Dr. Ulrich Krempel (links im Bild neben AK Leiter Jens Albrecht) führte den AK durch die aktuelle Ausstellung
„Wunderkammer. Figur und Raum – von Archipenko bis Niki de Saint Phalle“.



„Wunderkammer“ stellt das vor, was wir in den letzten Jahren wenig oder gar nicht gesehen haben: wunderbare Kunstwerke aus der Sammlung des Sprengel Museums, frisch aus den Depots. Wie jedes große Museum hat auch das unsere eine Vielzahl von Kunstwerken im Besitz, die nicht immer gezeigt werden. Manchmal deshalb, weil ein bestimmter Künstler, eine bestimmte Kunstrichtung weniger geschätzt werden. Manchmal auch, weil auch die Kuratoren des Museums Vorlieben haben und denen er nachgehen als solchen Dingen, die sie nicht so lieben.
Wir haben in „Wunderkammer“ aus den Schätzen des Museums vor allem figürliche Plastiken gehoben und sie Gemälden gegenübergestellt. In sechs Räumen kann man dabei die Entwicklung der Kunst im 20.Jahrhundert verfolgen, von den Zeiten des Expressionismus und Kubismus bis in eine immer abstrakter formulierende Gegenwart. Dabei soll die Vielfalt der Stimmen deutlich werden, die Vielzahl auch der Stile, die unsere künstlerische Welt heute noch nachhaltig bestimmen.
Prof. Dr. Ulrich Krempel
Direktor Sprengel Museum Hannover